virtualisierung

im NSLU2-Artikel hatte ich’s ja schon mal angeschnitten – ich suche immer noch eine auch für KMUs bezahlbare Backup-Lösung für virtualisierte Systeme. In diesem Fall geht’s um einen Windows 2008 Server auf VMWare ESXi 3.5.

Die Zwickmühle : W2k8 Server kann inziwschen vernünftig (über Schattenkopien) selbst Sicherungen anlegen, allerdings nur auf direkt angeschlossenen oder per USB verbundenen Datenträgern. VMWare und USB vertragen sich ja konzeptionell nicht so richtig (Stichwort z.B. HA). Belkin’s USBoverEthernet-Box habe ich als Alternative ausprobiert, die ist definitiv zu langsam.
(OT : Ideal und die vielleicht einzige Rettung ist sie für USB-Dongles zur Softwarelizenzierung).

Die Alternativen sind also : Andere Backup-Software, die auch ins Netz sichern kann (empfehlenswert : Storagecraft’s Shadowprotect) oder Anbindung externen Storage über Umwege.

Inzwischen laufen beide Wege auf verschiedenen Systemen, hier ein kurzer Überblick :

Variante 1 : NSLU2

An einem Linksys NSLU2 hängt eine ganz normale USB-Festplatte, die über CIFS freigegeben ist. Gesichert werden zwei Maschinen (SBS2008 und XP) mit Shadowprotect Server bzw.  Desktop 3.3

Pros :

  • Sicherungsfestplatte kann irgendwo im Gebäude stehen (anderer Brandschutzbereich) und ist leicht zu wechseln
  • Flexible Sicherung / Rücksicherung über nette GUI
  • Shadowprotect erstellt komplette Images der Systeme, Desaster Recovery auch über VMWare Converter möglich
  • Full und Incrementals möglich (siehe CONs)

CONs :

  • NSLU2 Performance. Mit einem XFS-Formatierten Datenträger schaffe ich <5MB/s
  • Kosten für zusätzliche Backup-Software

Variante 2 : pimped Linkstation

Kollege Cyman war so frei einer Buffalo Linkstation PRO einen Kernel mit NFSv3/4 Unterstützung unterzujubeln. Die Linkstation kann jetzt eine NFS-Share aufmachen die VMWare ESXi wiederum direkt als Storage einbinden kann.

Ein Windows 2008 Server bekommt nun einfach ein weiteres Diskfile auf dem NFS-Storage in das die onBoard-Backupsoftware ihre Sicherungen schreibt.

Als Bonus kann der restliche Platz auf dem NFS-Mount noch für lokale VMWare Backup-Scripts genutzt werden. Da soll Kollege Cyman noch mal genaueres dazu schreiben.

PROs :

  • Sicherung von Nutzdaten und VM-Images parallel möglich
  • Keine weitere Backup-Software nötig – Rücksicherung von Files mit Windows Bordmitteln

CONs :

  • Performance schlechter als gedacht – W2k8 sichert mit ca 100MB/m
  • Platte kann nicht einfach gewechselt werden (VMWare fliegt der Store weg)

Soviel erst Mal, bald wieder mehr.

Greetz,

stuecki

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